Entscheide Dich – aus Liebe zu DIR!

Eines meiner Lieblings - „Tools“ für mein tägliches Leben ist, mich BEWUSST zu entscheiden.

Damit meine ich eigentlich alles. Ich entscheide mich bewusst, was ich esse, trinke, wann ich duschen gehe oder auch nicht, was ich am Tag mache oder auch nicht, wann mein Wecker klingeln soll, mit wem ich spreche und mit wem ich mich treffe und so weiter und so weiter.

Jetzt wirst Du sagen: „Aber es gibt doch auch so viele Dinge, die jeder tun MUSS und da gibt es keine Wahl, ob wir das machen oder nicht.“

Absolut richtig, da bin ich ganz bei Dir. Zumindest teilweise. Es gibt enorm viele Dinge, die uns einerseits vom Leben schlichtweg „serviert“ werden und mit denen wir dann umgehen müssen. Andererseits haben wir uns natürlich auch oftmals in irgendwelche Zwänge begeben. Und zwar Zwänge, bei denen wir uns (WIR und kein anderer) irgendwann zuvor entschieden haben, dass wir uns in sie hineinbegeben. Darunter fallen Jobs, für die wir uns entschieden haben, die Wohnung, in der wir leben, die Partner, mit denen wir unser Leben teilen,  der Kinobesuch, das TV-Programm, die Abendmahlzeit, etc.

Ich höre Protest: „Ja, aber, was hätte ich denn tun sollen, damals. Ich hatte WIRKLICH keine Wahl … ich hätte sonst diese Konsequenz erfahren … ich hätte sonst jene Konsequenz erfahren ...“

Sicher?

Und hattest Du WIRKLICH keine Wahl?

Bist Du in der glücklichen Position eine Glaskugel zu besitzen, die die Zukunft vorhersagt? - Ich hätte dann bitte gern die Lottozahlen. Scherz.

Ich glaube Dir natürlich, wenn Du davon überzeugt bist, dass Du Dich regelrecht gezwungen fühltest und fühlst, Dich in bestimmten Situationen in bestimmter Weise zu verhalten. Mir ist sehr klar, auch aus eigener Erfahrung, wie man mit dem Rücken an der Wand stehen kann und keinen Ausweg sieht. Glaube mir, ich weiß, wovon ich rede.

Das Thema ist allerdings „bewusste Entscheidung“ und nicht ob Du denkst, dass Du nicht anderes handeln konntest. Das Eine (bewusste Entscheidung) hat mit dem Anderen (ich musste mich entscheiden) nichts zu tun. Du hast Dich entschieden. Für was auch immer. Ob bewusst oder unbewusst. Du hast es jedenfalls getan und tust es täglich immer wieder. Möglicherweise ungern und unter Protest und mit viel Widerwillen, aber Du tust es. Das ist einfach nur ein wertfreier Fakt und völlig in Ordnung! Ich be- oder verurteile dies nicht, und Du solltest es auch nicht tun. Die Frage ist, ob Deine Entscheidungen BEWUSST sind, nicht ob du sie überhaupt getroffen hast oder triffst.

Ok, worum geht es denn nun wirklich in dieser Thematik? Ja, es gibt Situationen im Leben, da stehst Du wie ein Ochs vorm Berg und bist ratlos, hilflos, Gefühle der Ohnmacht kriechen in Dir hoch … und da komm ich, erzähl Dir was von „bewusster Entscheidung“  und Du hast keine Ahnung, was ich damit meine.

Zunächst einmal hast Du immer eine Wahl. Wenn auch plötzlich die größtmöglich schlimmste Situation Deines Lebens vor Dir steht, unvermittelt und scheinbar unüberwindbar, hast Du dennoch IMMER eine Wahl. Und die Frage dazu lautet:

Wie gehe ich jetzt damit um?“

Die Antwort auf diese Frage ist wichtiger als Du denkst.

Sie ist immens wichtig.

Warum?

Weil diese Frage einerseits klar macht, dass Du sehr wohl eine Wahl hast und zwar in jeder Situation und weil andererseits die Antwort jetzt Samen sät, die in der Zukunft aufgehen. Mit Zukunft meine ich jeden Augenblick, der als nächstes kommt. Das geht manchmal schneller als gedacht.

Falls Du es noch nicht weißt, Gedanken formen Dein Leben.

Immer jetzt legst Du den Grundstein für alles Weitere in Deinem Leben – und zwar mit jeder Entscheidung. Ob Dir die, von Dir gefällte Entscheidung, nun bewusst ist oder nicht und ob sie Dir gefällt oder nicht, spielt keine Rolle. Alles folgt den universellen Gesetzen. Keine Ausnahme.

Falls Du diese Gesetze noch nicht kennen solltest, dann empfehle ich Dir, Dich fürs Erste mit dem Gesetz von „Ursache und Wirkung“ und dem „Resonanzgesetz“ zu beschäftigen, diese für Dich zu verinnerlichen und anzuwenden. Es gibt noch diverse weitere Gesetzmäßigkeiten aber mit diesen beiden legst du schon mal ein gutes Fundament. 

Es geht also um die universellen Gesetze bei allem, was wir tun. Das Universum interessiert sich übrigens nicht dafür, ob du seine Gesetze kennst oder ob Du sie befolgen möchtest. Diese Gesetze greifen unabhängig jeglicher Meinung und jedweder Glaubensgebilde.

Besser ist es also, diese Gesetze zu kennen und zu befolgen, oder? Für mich jedenfalls ergibt es Sinn. Ergo habe ich irgendwann angefangen mich mit diesen „ominösen“ Gesetzen zu beschäftigen, und das hat dann in mir ungeahnte Visionen, Perspektiven, Sichtweisen und Prozesse ausgelöst, die ich weder stoppen konnte noch wollte.

Die beste Zeit meines Lebens begann in genau DEM Moment des Erkennens, und ich wünsche allen Menschen so sehr, dass es bei ihnen ebenso „klick“ macht, sie die Wichtigkeit dieser universellen Gegebenheiten ebenso erkennen und sie, genau wie ich, niemals mehr aufhören werden sie in die Praxis umzusetzen. Mein innerstes Bedürfnis ist es so vielen Menschen wie möglich zu helfen, diese Gesetze in ihr Leben zu integrieren und dass sie diese wundervollen Grundlagen ganz natürlich und selbstverständlich anwenden.  

Für SICH und zum Wohle ALLER.

Claudia Schidor, 12.10.2018

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